Verein »Verkehrswende Cloppenburg-Emsland« e.V.

11.11.2018: Jetzt noch rasch Einwendung gegen E233-Ausbau schreiben!


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Bis zum 15.11.2018 müssen die Einwendungen vorliegen!

Der erste der insgesamt 7 (von 8) Planungsabschnitten des E233-Ausbaus wurde von den Ausbaubefürwortern ins Planfeststellungsverfahren gegeben. Die insgesamt 37 Ordner für den Planungsabschnitt 1 (von der A37 bis nach Meppen) liegen zwar nicht mehr öffentlich aus, die Inhalte sind aber bei uns noch einsehbar.

Es ist wichtig, dass möglichst viele Menschen sich diese Unterlagen ansehen und Einwendungen gegen den E233-Ausbau schreiben, wenn wir gemeinsam das Projekt verhindern wollen. Die Ausbaubefürworter haben anscheinend große Angst vor uns, sonst hätten sie nicht die kürzestmögliche Auslegungsfrist gewählt.

Noch wichtiger: Vor allem diejenigen von euch/Ihnen, die tatsächlich klageberechtigt sind (also mindestens einen Quadratmeter Grund abgeben müssten), müssen jetzt eine Einwendung schreiben, damit sie nachher überhaupt klagen können!

Hier wird erklärt, wohin die Einwendungen geschickt oder gebracht werden müssen.


Und hier noch die aktuelle Pressemitteilung der GRÜNEN aus dem Kreistag Cloppenburg zum Ausbauwahn E233:

Enormer Anstieg der Planungskosten für E 233-Ausbau: Planungen werden 3,2 Millionen Euro teurer

Die Kosten für die Planung des vierstreifigen Ausbaus der E 233 steigen erneut massiv an: Auf Nachfrage des Kreistagsabgeordneten Fabian Wesselmann (Gruppe Grüne/UWG) erklärte die Kreisverwaltung in der Sitzung des Verkehrsausschusses des Kreistages am Donnerstagabend, dass allein die Planung des Ausbaus nunmehr mindestens 17,6 Millionen Euro kosten wird. Ursprünglich war man von Planungskosten in Höhe von rund 6 Millionen Euro ausgegangen – die letzte bezifferte Kostenschätzung lag bereits bei 14,4 Millionen Euro. Die nun erforderlichen zusätzlichen 3,2 Millionen Euro sollen hälftig von den beiden Landkreisen Cloppenburg und Emsland getragen werden.

„Man bekommt langsam den Eindruck, dass bei den Ausbauplanungen Geld verbrannt wird. Es ist unverantwortlich, dass die Landräte dabei zusehen, wie die Planungen vollkommen aus dem Ruder laufen“, kritisiert Wesselmann. „Der geplante vierstreifige Ausbau der E 233 geht mit einem enormen Flächenverbrauch, erheblichen Eingriffen in die Natur und einem massiven Verlust an Lebensqualität für die Einwohnerinnen und Einwohner einher. Es ist höchste Zeit, die Planungen endlich zu stoppen – lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.“

Neben den Planungskosten sind in der Vergangenheit auch die geschätzten Investitionskosten für den vierstreifigen Ausbau der E 233 immer weiter angestiegen: War man ursprünglich von Investitionskosten unter 300 Millionen Euro ausgegangen, räumte die Bundesregierung im Frühjahr eine Kostensteigerung auf rund 760 Millionen Euro ein. Mittlerweile schließen auch die beiden CDU-Landräte der Landkreise Cloppenburg und Emsland einen Anstieg der Gesamtkosten auf mehr als eine Milliarde Euro nicht aus.

Energiegeladene Grüße,
Ulf Dunkel & Hermann Küpers
(VCE-Vorstand)