Verein »Verkehrswende Cloppenburg-Emsland« e.V.

12.05.2014: Hanebüchener Unsinn der FDP


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Leserbrief von Ulf Dunkel zu Äußerungen der FDP gegen Landratskandidat Detlef Kolde (SPD)

Datum: 12. Mai 2014

12.05.2014: Hanebüchener Unsinn der FDP

In der Zeitung kritisierte die FDP, Landratskandidat Detlef Kolde (SPD) habe seine Meinung zum E233-Ausbau komplett gewandelt. Gleichzeitig behauptete man unbewiesen, Kolde hätte die Grünen unter Druck gesetzt, sinngemäß: Geld und Unterstützung her, oder ich bleibe gegen den E233-Ausbau. Das ist natürlich hanebüchener Unsinn, den der FDP-Landratskandidat gegen Kolde äußert. Anscheinend hat er keine eigenen Sachargumente.

Detlef Kolde tritt als Landrat an, der anders ist, und zwar auch beim E233-Ausbau. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), BUND, NABU Niedersachsen, das Landesnetzwerk Niedersachsen »Verkehr mit Sinn«, VCE e.V., VVC e.V. und die Grünen begrüßen ausdrücklich, dass Detlef Kolde unsere Kritik am geplanten E233-Ausbau ernstnimmt. Was genau haben FDP und CDU eigentlich zu verbergen, wenn sie solche Kritik am getürkten Nutzen-Kosten-Verhältnis des Ausbaus nicht ernstnehmen? Landräte und Parteien, die nach Gutsherrenart bestimmen, was gemacht wird und dies mit Tricks und in Augen-zu-und-durch-Manier durchdrücken, haben wir wahrlich genug. Wir freuen uns, dass Detlef Kolde unsere wohlbegründete Kritik ernstnimmt. Er hat zugesagt, das Durchfahrverbot und den Anteil der Transit-Lkw am Verkehraufkommen ernsthaft zu prüfen. Mit entsprechenden Konsequenzen. Und das ist gut so.

Ulf Dunkel, Löningen, Vorsitzender
»Verkehrswende Cloppenburg-Emsland« e.V.

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