Verein »Verkehrswende Cloppenburg-Emsland« e.V.

28.10.2013: E233-Ausbaugegner auf »Weckruf«-Tournee entlang der Strecke


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Pressemitteilung des Vereins »Verkehrswende Cloppenburg-Emsland«

Datum: 28. Oktober 2013

E233-Ausbaugegner auf »Weckruf«-Tournee entlang der Strecke

Nächste VCE-Infoveranstaltung am 15.11.2013 in Haselünne

Der Verein »Verkehrswende Cloppenburg-Emsland« (VCE) lädt für Freitag, den 15.11.2013, ins Restaurant König in Haselünne ein. Ab 19.30 Uhr stellt der VCE dort den Stand der Dinge und seine Strategien gegen den E233-Ausbau vor.

Nachdem der erste von acht Teilabschnitten des geplanten E233-Ausbaus, der etwa 11 km lange Abschnitt von der Anschlussstelle Meppen (A 31) bis zur B70-Kreuzung in Meppen vom Bundesverkehrsministerium genehmigt wurde, steht der Beginn des Planfeststellungsverfahrens kurz bevor. Ab diesem Zeitpunkt können Betroffene gegen die Ausbaupläne juristisch vorgehen und klagen. Der VCE sieht in seiner Satzung vor, Kläger/innen gegen den Ausbau mit Rat und Tat zu unterstützen. Dazu gehört auch die finanzielle Unterstützung von Klageprozessen. Und dafür brauchen wir viele Mitglieder und möglichst viele Spenden, so Hermann Küpers vom VCE-Vorstand.

Der VCE, der schon über 50 Mitglieder und mehr als 1.100 Unterstützer/innen hat, sucht mit Saalveranstaltungen nach weiterer Unterstützung. Wir werden an der gesamten Strecke solche Veranstaltungen machen, um die Aktionskasse gegen den Ausbau zu füllen. Nach Meppen und Haselünne werden wir in Herzlake, Löningen, Lastrup, Kneheim, Stapelfeld und Emstek weitermachen und die Betroffenen ins Boot holen, berichtet Ulf Dunkel vom VCE-Vorstand. Unsere Info-Flyer, die wir unlängst in Meppen vorgestellt haben, werden zur Zeit von Haus zu Haus entlang der Strecke verteilt und kommen sehr gut an. Jetzt müssen wir konkret agieren, wenn wir den aus unserer Sicht nach wie vor unnötigen Ausbau verhindern wollen, so Ulf Dunkel weiter. Der Verein sei überzeugt, dass das sogenannte Durchfahrverbot für Transit-Lkw die richtige Lösung sei, um die Strecke rasch und preisgünstig wieder zu entlasten. Die heimische Wirtschaft würde von einem solchen Durchfahrverbot überhaupt nicht berührt. Gegenteilige Behauptungen der Ausbaubefürworter seien unsachlich und falsch.

In Haselünne wird Norbert Knape aus der emsländischen Kreistagsfraktion der Grünen die Finanzierungspläne der Ausbaubefürworter vorstellen. Der Kreistag in Meppen wird Ende Oktober eine Resolution abnicken, die den Bund auffordern soll, das Projekt über ÖPP (Öffentlich-Private Partnerschaft) zu finanzieren. Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) hatte unlängst mitgeteilt, dass für den Bund eine Eigenfinanzierung nicht in Betracht käme.

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