Verein »Verkehrswende Cloppenburg-Emsland« e.V.

23.10.2013: Pressemitteilung zu VCE-Saalveranstaltungen


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Pressemitteilung des Vereins »Verkehrswende Cloppenburg-Emsland«

Datum: 23. Oktober 2013

Verein VCE mobilisiert Mitglieder und Spender

E233-Ausbaugegner planen Saalveranstaltungen

Der Verein »Verkehrswende Cloppenburg-Emsland« lädt für Freitag, den 25.10.2013, in den Kossehof bei Meppen ein. Ab 19.30 Uhr stellt der VCE dort seinen neuen Infoflyer und seine Strategien gegen den E233-Ausbau vor.

Nachdem der erste von acht Teilabschnitten des geplanten E233-Ausbaus, der etwa 11 km lange Abschnitt von der Anschlussstelle Meppen (A 31) bis zur B70-Kreuzung in Meppen vom Bundesverkehrsministerium genehmigt wurde, steht der Beginn des Planfeststellungsverfahrens kurz bevor. Ab diesem Zeitpunkt können Betroffene gegen die Ausbaupläne juristisch vorgehen und klagen. Der VCE sieht in seiner Satzung vor, Kläger/innen gegen den Ausbau mit Rat und Tat zu unterstützen. Dazu gehört auch die finanzielle Unterstützung von Klageprozessen. Und dafür brauchen wir viele Mitglieder und möglichst viele Spenden, so Hermann Küpers vom VCE-Vorstand.

Der VCE, der bisher knapp 50 Mitglieder und mehr als 1.100 Unterstützer/innen hat, sucht mit Saalveranstaltungen nach weiterer Unterstützung. Wir werden an der gesamten Strecke solche Veranstaltungen machen, um die Aktionskasse gegen den Ausbau zu füllen. In Haselünne, Herzlake, Löningen, Lastrup, Cloppenburg und Emstek laufen schon die Planungen für die nächsten Termine, berichtet Ulf Dunkel vom VCE-Vorstand. Die lange Phase der Vorbereitung ist vorbei, ab jetzt müssen wir konkret agieren, wenn wir den aus unserer Sicht nach wie vor unnötigen Ausbau verhindern wollen, so Ulf Dunkel weiter. Der Verein sei überzeugt, dass das sogenannte Durchfahrverbot für Transit-Lkw die richtige Lösung sei, um die Strecke rasch und preisgünstig wieder zu entlasten. Die heimische Wirtschaft würde von einem solchen Durchfahrverbot überhaupt nicht berührt. Gegenteilige Behauptungen der Ausbaubefürworter seien unsachlich und falsch.

In Meppen wird Norbert Knape aus der emsländischen Kreistagsfraktion der Grünen die Finanzierungspläne der Ausbaubefürworter vorstellen. Die beiden Kreistage in Meppen und Cloppenburg sollen schon Ende des Monats eine Resolution abnicken, die den Bund auffordern soll, das Projekt über ÖPP (Öffentlich-Private Partnerschaft) zu finanzieren. Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) hatte unlängst mitgeteilt, dass für den Bund eine Eigenfinanzierung nicht in Betracht käme.

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