Verein »Verkehrswende Cloppenburg-Emsland« e.V.

19.04.2012: Durchfahrtverbot für Transit-Lkw senkt Lärm auf Cloppenburgs Umgehung


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Pressemitteilung:

Die Bürgerinitiative »Autobahn B213 Nein!« (BI) ärgert sich, dass die verantwortlichen Politiker im Landkreis Cloppenburg sich weiterhin weigern, das Durchfahrtverbot für Transit-Lkw auch nur zu diskutieren. Unlängst hatte der IHK-Beirat Oldenburger Münsterland sich pauschal gegen das Durchfahrtverbot ausgesprochen, ohne einen Grund dafür zu nennen.

Die Entscheidung der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, das nächtliche Tempolimit auf der Cloppenburger Ortsumgehung wieder aufzuheben, komme für die BI nicht überraschend. Sie sagen es ja selbst, dass der Lärm vor allem durch die Lkw entsteht, ziehen aber die falschen Schlüsse, kritisiert Ulf Dunkel vom BI-Sprecherkreis. Es sei unfair, so zu tun, als ob die Lkw auf der Ortsumgehung nur 80 km/h fahren würden. Würde man dieses Tempo durch schärfere Kontrollen erzwingen, sei schon ein Großteil des Lärms reduzierbar.

Da nachts aber vor allem Transit-Lkw als Mautflüchtlinge mit bis zu 95 km/h diese Strecke nutzen, liegt es klar auf der Hand, dass vor allem das von uns seit langem geforderte Durchfahrtverbot für Transit-Lkw echte Wirkung zeigen würde, so Dunkel. Die BI sei überzeugt, dass die verantwortlichen Politiker dieses Thema weiterhin einfach aussitzen würden, um den Druck für den von ihnen erträumten Ausbau der Strecke hoch zu halten, zu Lasten aller Anlieger und der heimischen Wirtschaft und Bevölkerung.