Verein »Verkehrswende Cloppenburg-Emsland« e.V.

25.03.2011: Leserbrief: Für Einsicht ist es nie zu spät


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Auf die Pressemitteilung des CDU-Stadtverbands Cloppenburg zum B213-Ausbau und seine Folgen für die Stadt Cloppenburg reagierte Ulf Dunkel mit diesem Leserbrief an die entsprechenden Zeitungen:

Ein schönes Beispiel für das St.-Florians-Prinzip in der CDU: Die Kreis-CDU will seit Jahren die B213 zur Autobahn ausbauen. Die Stadt-CDU Cloppenburg meint jetzt, nachdem planungsrechtlich alle Zeichen längst auf vierstreifigen Ausbau stehen, 2+1 könnte auch reichen. Herr Südbeck stellt jetzt fest, dass der Ausbau ein sehr beträchtlicher Eingriff in die Natur und Landschaft wird. Und dass es eventuell deutlich lauter in CLP werden könnte. Bisschen spät. Aber natürlich noch nicht zu spät.

Lärmschutzmaßnahmen auf der schon fertig ausgebauten Cloppenburger Umgehung wird es nicht geben, wenn Verkehrsdichte und Verkehrslärm sich nach dem theoretischen Ausbau verdoppelt haben werden. Das haben die Lastruper gerade zu spüren bekommen. Doch keine Angst, liebe Cloppenburger. Der Ausbau zur Autobahn wird spätestens am fehlenden Geld scheitern. Wenn nicht sogar schon vorher an der Einsicht, dass die Autobahn keine wirtschaftlichen Vorteile, sondern nur Nachteile für unsere Region bringen würde. Aber das predigen die Ausbaugegner ja erst seit Jahren.

Ulf Dunkel
c/o Bürgerinitiative »Autobahn B213 Nein!«
Bergkamm 2
49624 Löningen