Verein »Verkehrswende Cloppenburg-Emsland« e.V.

14.08.2009: Lkw-Transporte gehen zurück


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Deutschland: Zwei Milliarden mautpflichtige Kilometer weniger

Das deutsche Bundesamt für Straßengüterverkehr hat festgestellt, dass die mautpflichtigen Fahrkilometer im Straßengüterverkehr im ersten Halbjahr 2009 um ca 15 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 zurück gegangen sind (von 14,106 Mrd km auf 11,934 Mrd km). Der Trend zu umweltfreundlicheren Lkw hielt an: Der Anteil der modernen, emissionsarmen 5-Euro-Lkw stieg von 29 % der Fahrten (1. Halbjahr 2008) auf 46,5 % im Vergleichszeitraum 2009. Zu der erfreulichen Modernisierung haben sowohl die stärkere Mautspreizung seit Beginn des Jahres als auch das Programm der Bundesregierung beigetragen, das den Kauf modernerer Laster finanziell fördert. Zur Entwicklung der Mauteinnahmen waren noch keine Angaben erhältlich. (Quelle: dvz 21.7.2009)
Veröffentlichung von: Bündnis LSVA für Europa e.V., Heike Aghte (Geschäftsführerin), Rathaus-Str.17, D-10178 Berlin; Tel: 0049-170-5389971;
Spenden-Konto: 552 415 803; BLZ: 700 100 80, Postbank München, IBAN DE 90 700100800 552 415 803, BIC PBNKDEFF

Und hier noch ein interessanter Link, der uns ebenfalls vom Bündnis LSVA für Europa e.V. genannt wurde:

www.ecotransit.org/ecotransit.de.phtml

Das »Ecological Transport Information Tool (EcoTransIT)« vergleicht die Umweltwirkungen des Güterverkehrs nach den verschiedenen Verkehrsträgern. Es geht ganz einfach: Man gibt die technischen Standards des Lkw (z.B. 40-Tonnen-Lkw) ein, außerdem Charakteristika der Transportgüter sowie Start- und Zielort. Man erhält dann Berechnungen des Energieverbrauchs, CO2-Ausstoßes und der Schadstoffemissionen für die Strecke, gleichzeitig auch die entsprechenden Angaben für den Bahntransport, für Schifffahrt und sogar Luftverkehr. Sehr informativ!

Geben Sie spaßeshalber mal als Startpunkt den Hafen von Rotterdam und als Ziel den Hafen von Hamburg für einen 38-Tonner an. Schon wird deutlich, dass Gütertransporte per Bahn wesentlich umweltfreundlicher und ressourcenschonender wären als es ein Lkw-Transport je sein kann, bei nur minimal weiteren (schon existierenden!) Strecken.